Das Wesen des regenbogenfarbenen Lichts

Wer sich eingehender mit Mirra Alfassa beschäftigt, weiß ihre wahre Leistung zu schätzen. Aurobindo verwirklichte den supramentalen Zustand (Aufstieg in die 5. Dimension) im Bewusstsein, Mirra aber arbeitete nach Aurobindos Tod allein weiter und erreichte im nächsten Schritt den supramentalen Zustand auch im Körper, gleichbedeutend mit der supramentalen Transformation auf zellulärer Ebene.

Durch die Arbeit der beiden Solaren Meister ist es erstmals in der Geschichte der Menschheit möglich, dass jeder Mensch diesen aufgestiegenen Zustand erreichen kann, doch nur wenige haben ein Interesse daran oder haben sich weit genug entwickelt, um durch das Tor zu gehen.

In „Mutters Agenda“ kann man darüber nachlesen, wie sie selbst dorthin gelangte und welche Erfahrungen sie dabei sammelte.

Eine handelt von dem Wesen des regenbogenfarbenen Lichts.

Einmal stieg Mirra in das totale, nicht individualisierte, d.h. in das allgemeine Unbewusste hinab. Dort trifft sie ein Wesen regenbogenfarbenen Lichts, das mit seinem Kopf auf der Hand ruht, in tiefem Schlaf. Das ihn umgebene Licht schimmert regenbogenfarben.

Mirra bezeichnet ihn als den Einen, als den in den Tiefen des Unbewussten wohnenden Gott. Er trägt langes Haar in der Farbe reifen Korns. Als das Wesen erwacht, blickt es sie mit leuchtenden malvenfarbenen Augen an, die unendliche Sanftheit und Zärtlichkeit ausdrücken. Ein süßer Kraftstrom erfüllt sie und belebt jede ihrer Zellen, während er sie zu seinem Lager führt. Eingehüllt in die prächtigen Farben des Regenbogens, umgeben von wiegenden Melodien und unter seinem mächtigen und zärtlichen Blick fällt sie in einen glückseligen Schlaf, in dem sie viele schöne und nützliche Dinge lernt.

Am Ende ihrer Erzählung berichtet sie, dass dieses wunderbare Wesen eine unverkennbare Ähnlichkeit zu jenem aufweist, das man an der äußersten entgegengesetzten Grenze antrifft, an der Schwelle zwischen der Welt der Formen und dem Formlosen. Nur erscheint letzteres in einem karmingoldenen Schein, während der Eine im Unbewussten in seinem Schlaf die Farbe eines weißen, funkelnde Strahlen aussendenden Diamanten hat.

Dies ist in Wirklichkeit der Ursprung aller Avatare.

Es liegt an uns, diese Erfahrungen eines Tages selbst zu machen.

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