Vater, Sohn und der heilige Geist

Vater, Sohn und der heilige Geist: Viele von uns kennen diese Begrifflichkeiten, verstehen aber nicht immer die Bedeutung dahinter. Bei Wikipedia findet man folgendes dazu:

Wir wissen, dass Gott die Quelle ist, das Unnennbare, das Oberste Prinzip, das Absolute usw. Wir verstehen, dass es den Heiligen Geist braucht, damit Gott – der Vater – als Sohn manifestiert in der Materie wirken kann.

Was genau ist der Heilige Geist, wodurch die Fleischwerdung Gottes zum Sohn überhaupt möglich ist? Es handelt sich um die Göttliche Mutter, um das weibliche Prinzip (Sophia). Sie ist es – vom Absoluten geschaffen -, die alles in die Materie zieht. Gott ist passiv, die Göttliche Mutter ist aktiv und drückt den Willen Gottes, der Quelle, aus.

Warum in der Trinität allerdings die Begrifflichkeit des Sohnes genutzt wird, ist unerklärlich und ergibt auf der spirituellen und materiellen Ebene keinen Sinn.

Durch die Brille des Patriarchats betrachtet, passt es wieder ins Bild unserer Zeit. Im Patriarchat wird das Weibliche (Kreative) unterdrückt, während der Mann die vorherrschende Rolle in Politik, Wirtschaft, Religion, Kultur und Familie einnimmt. Man kann fühlen, dass hier in unserer Gesellschaft etwas fehlt – nämlich das Kreative, das Befruchtende.

Wir leben aber in einer Welt, in der sowohl das Männliche als auch das Weibliche existieren und eigentlich den gleichen Stellenwert besitzen. Unterdrückt man das Eine, gerät alles ins Ungleichgewicht (Kriege, Ausbeutung etc.).

Im Matriarchat (hier und hier) gibt es den Sohn und die Tochter. Und genau dorthin gehen wir als gesamte Menschheit wieder zurück. Wir kommen ins Gleichgewicht und werden durch den Aufstieg in die fünfte Dimension das vielgepriesene und verlorengeglaubte Paradies erreichen.

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