Lord Shiva (sanskrit: gütig, gnädig, freundlich), der sich mit halbgeschlossenen Augen ständig in Meditation befindet, ist einer der meistverehrten Gottheiten im Hinduismus. Sein Wohnsitz ist der heilige Berg Kailash im Himalaya. Ihm folgen die meisten Sadhus, die heiligen Männer Indiens.
Shiva als Teil der göttlichen Trinität „Brahma-Vishnu-Shiva“ manifestiert sich als der Zerstörer. Als solcher ist er jedoch auch Ursache der Schöpfung, denn ohne die Zerstörung des alten Zyklus kann keine neue Schöpfungsperiode entstehen. Brahma wirkt als Schöpfergott und Vishnu als Gott der Erhaltung.
Shiva hat langes, verfilztes Haar, und der lebensspendende Fluss Ganges entspringt oben am Kopf. Der gesamte Himmel, einschließlich dem Wind, formt sein Haar. Shiva ist Herr des Windes, der den feinstofflichen Atem repräsentiert.
Der Legende nach wollte König Bhagiratha den Ganges vom Himmel zur Erde bringen, um den Seelen seiner verstorbenen Ahnen die Erlösung zu sichern. Dem König stellte sich dabei ein Problem. Die Kraft des machtvollen Stromes war zu groß, um direkt auf die Erde zu treffen. Der König benötigte eine Zwischenstation, um den Fall von der großen himmlischen Höhe abzumildern. Der König wandte sich an Shiva, der seine Hilfe zusagte. Shiva fing den vom Himmel fallenden Ganges in seinem filziges Haar auf und teilte den einen großen Strom in sieben kleinere auf.
Diese sieben Ströme lenkte er dann von seinem Haar zur Erde. Der Ganges steht für wahre Selbsterkenntnis. Damit die Menschen jedoch von dem Strom der Erkenntnis profitieren können, muss die Stärke des Flusses bzw. der Erfahrung verkraftbar sein. Der Ganges reinigt alles, was mit ihm in Berührung kommt. Der Träger des Ganges wird zur Personifikation reinigender oder erlösender Eigenschaften.
Soweit ein Auszug zu Lord Shiva.
Auffällig ist die Bedeutung, die seinen langen Haaren zugemessen wird. Warum sind es Shivas Haare, die den Ganges auffangen und gebändigt zur Erde leiten? Könnten nicht auch der Welten-Baum oder ein heiliger Berg die gleiche Funktion übernehmen?
Um diese Fragen zu beantworten, muss man wissen, welche spirituelle Rolle eigentlich Haare spielen. Jan van Helsing beschäftigt sich u.a. mit diesem Thema in seinem Buch „Unternehmen Aldeberan“ und kommt dabei auch auf die Medien um Maria Osic (hier und hier in diesem Blog bereits erwähnt) zu sprechen, die alle zur Vril-Gesellschaft gehörten, die 1933 offiziell aufgelöst wurde:
„…Die spirituellen Medien der VRIL-Gesellschaft waren damals durchweg Frauen und junge Mädchen [Anm.: Maria Orsic, Sigrun u.a.]. Dies beruhte auf dem magischen Konzept, das zugrunde lag. Diese Magie hatte vorwiegend altorientalische Grundlagen, wobei sie vor allem aus dem ’schwarzen Ordensbuch‘ der Isais stammt. Über diese ‚medialen Damen‘ ist nie viel bekannt geworden…
Das ist wohl nicht allein aus Geheimhaltungsgründen so. Vielmehr gingen die meisten maßgeblichen Personen der damaligen Zeit sehr bald und einigermaßen schofel auf Distanz zu den „Okkultisten“, denen sie viel zu verdanken hatten. Spätestens nach dem sogenannten „Röhm-Putsch“ 1934 mochte man offenbar nichts mehr von den spirituellen Vorläufern wissen.
Es dauerte auch nicht lange, und „okkulte Vereinigungen“ wurden sogar verboten, auch wenn sich einige führende Persönlichkeiten ihnen nach wie vor verbunden fühlten. Nur im Verborgenen, günstigstenfalls unter stiller Duldung, konnten die „Okkultisten“ weiterwirken. Erst die immer verhängnisvoller werdende Kriegslage brachte es mit sich, dass die technische Abteilung der VRIL-Gesellschaft wieder Unterstützung fand. Die „magische Komponente“ blieb im Verborgenen oder wurde dort gehalten…
Die langen „magischen Antennen“, wie man die Haare der Medien bezeichnete, dürften eine wichtige Rolle bei der transmedialen Kommunikation gespielt haben. Sie bilden ein gemeinsames Charakteristikum der bedeutendsten „Transmedien“, über die Informationen vorhanden sind. Diese „Isais-Medien“, wie sie auch bezeichnet wurden, sollen gewissermaßen „künstliche Medien“ gewesen sein, die nur kurzzeitig wirken konnten. Aufgrund der Tatsache, dass eine mediale Veranlagung ein seltenes Talent darstellt, das nicht erlernt werden kann, wurde auf das ‚Isais-Prinzip‘ zurückgegriffen.
Es handelt sich um ein magisches Verfahren, und dieses Prinzip geht auf den „Isais-Kult“ zurück, dessen Ziel es unter anderem war, die Göttin Isais für eine Weile quasi in das Medium hineinzurufen, um so mit ihr sprechen zu können.
Der ‚Isais-Kult‘ glaubt, durch Willenskraft und nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten der Affinität von Schwingungen, diese ins weibliche Haar anzuziehen und darin fixieren zu können. So „aufgeladene“ Frauenhaare gelten dann als mannigfaltig wirkfähige Kraftspeicher, in denen auch die „Jenseits-Generalschwingung“ des vermuteten Überraums (Y-Raum) manifestierbar sein soll. Diese Schwingungen können dann, dem ‚Isais-Kult‘ zufolge, durch spezielle magische Rituale so festgehalten werden, dass sie, auch wenn sie abgeschnitten sind, auf lange Zeit nicht entweichen. Und es soll möglich sein, „Schwingungsspeicher“ von großer Wirksamkeit zu erzeugen. Man glaubt, durch solche „Schwingungsspeicher“ eine ständige Kraftflussverbindung von der Göttin Isais zu ihren Anhängern bewerkstelligen zu können…“
Hierzu muss man wissen, dass dem Is(a)is-Kult (hier, hier und hier) bereits in Atlantis eine große Bedeutung zukam, wobei es schon damals Heilige Frauen gab, die als spirituelles Gefäß der Göttin Isis dienten. Über ihre langen Haare waren sie mit der Göttin verbunden, die durch sie sprach.
Könnte es sich bei Shiva nicht ähnlich verhalten? Wem diente er als Gefäß? Vielleicht werden wir es bald wissen, weil wir ihn dazu befragen können.
Denn Legenden zufolge hat Shiva nämlich irgendwann die Erde verlassen, weil seine Heimat woanders liegt und er seine Aufgabe hier erfüllt hatte. Allerdings soll er noch leben und sich zur Zeit bei den Lichtkräften aufhalten. Zusammen mit Brahma und Vishnu wird er sich zum geeigneten Zeitpunkt den Menschen wieder zeigen.