Die Tuatha Dé Danann – Teil 2

Die vier Schätze der Tuatha Dé Danann
Wie wir bereits erwähnt haben, stammen die Tuatha Dé Danann aus Atlantis und brachten vier Schätze von dort mit, die alle magische Fähigkeiten besaßen. Einige Quellen nennen sie sogar die vier Juwelen der Tuatha Dé Danann. Die Aufgabe dieser Schätze war es, das Volk der Elfen bei ihren kommenden Herausforderungen zu unterstützen und zu beschützen.

Es handelt sich um Lughs Speer, der aus der atlantischen Stadt Gorias stammte, das Schwert des Lichts aus Finias, dessen Träger Nuada war, den Stein von Fal oder Lia Fáil aus Falias sowie den Kessel des Dagda aus Muirias.

Bei den Recherchen zu diesem Beitrag stellte sich heraus, dass nicht nur die Tuatha Dé Danann vier Schätze aus Atlantis mitgebracht hatten, sondern dass jedes der vier Völker einen Speer, ein Schwert des Lichts, einen Krönungsstein und einen Kupferkessel bei sich trugen. Jedes Elfen-Volk erhielt also aus jeder der vier Städte einen Schatz.

In Britannien zum Beispiel ist das Schwert des Lichts unter dem Namen Excalibur bekannt, dessen Hüterin die Herrin vom See war und das König Artus unbesiegbar machte.

Der Krönungsstein der Tuatha Dé Danann steht noch heute auf dem Hügel Tara in Irland.

Der Lia Fail war ein magischer Stein, der vor Freude brüllte, wenn der Hochkönig seine Füße auf ihn setzte. Damit war auch ausgeschlossen, dass ein Falscher an die Macht kam, denn er erkannte jeden Betrug. Der Krönungsstein existierte während der Herrschaft der Tuatha Dé Danann, und er überdauerte die Tuatha Dé Danann sogar bis heute. Der Stein war in der Lage, dem König eine lange Regentschaft zu verleihen und ihn wiederzubeleben. Im Laufe der Zeit verlor der Stein seine Fähigkeiten, wohl auch, weil es keinen Hochkönig mehr gab, der ihn gebraucht hätte.

Leider wurden später einige der vier mal vier Schätze von der Gegenseite geraubt, andere gingen verloren oder gerieten in Vergessenheit.

Heute kann gesagt werden, dass sich alle vier Schätze wieder bei jedem der vier Elfen-Völker befinden. Sie haben auch andere Insignien der Macht zurückerhalten, die sich im Besitz der Gegenseite befanden.

Was waren diese vier Juwelen der Tuatha Dé Danann wirklich
Könnte es sich bei diesen Schätzen vielleicht um atlantische Hochtechnologie gehandelt haben?

Nuada hat sicher nicht mit einem Schwert physisch gegen seine Feinde gekämpft. Er hatte eine Energie-Waffe, mit der er seine Feinde viel wirksamer vernichten konnte. Denken wir nur an die Tafel I der Smaragdtafeln, in der Thoth über die Anwendung seines Stabes spricht: „Sodann erhob ich meinen Stab und richtete einen Energiestrahl auf sie, der sie wie Steinbrocken vom Berg mitten in der Bewegung erstarren ließ.“ Er konnte die Wirksamkeit des Engergiestrahls mit Sicherheit dosieren, mal lähmte der Stab, mal tötete er.

Lughs Schleuder oder Speer war auch eine technologisch hochentwickelte Waffe, mit der man Feinde bekämpfte und die eine größere Reichweite besessen haben muss als Nuadas Stab/ Schwert.

Und Dagdas Kessel? Könnte es sich nicht um eine Art Replikator handeln oder sogar um ein Multifunktionsgerät, mit dem man viele Menschen ernähren, aber auch heilen und Tote wieder lebendig machen konnte?

Die Mythen berichten über weitere Waffen und Gerätschaften, die die Tuatha Dé Danann mit sich führten. Es ist davon auszugehen, dass jeder der Meister der Tuatha Dé Danann einen Stab wie Nuada mit sich trug.

Vier der bekanntesten Götter Irlands
Die meisten irischen Namen werden selten so ausgesprochen, wie sie geschrieben werden. So lautet die Aussprache der Tuatha Dé Danann eigentlich „Thoo-a-day Du-non“. Offenbar haben sie ihren Namen so ausgesprochen. Die wörtliche Bedeutung dieses Namens ist „die Stämme des Gottes“. Das macht Sinn, da sie als spirituelles und religiöses Volk bekannt waren und weil sie als hochentwickelte Wesen die Anbindung an das Göttliche nie verloren hatten.

Es ist bekannt, dass Irland in der Antike mehr als nur ein paar Götter und Göttinnen verehrt hat, wobei viele von ihnen tatsächlich von den Tuatha Dé Danann abstammten. Auch die Tuatha Dé Danann selbst besaßen Kräfte, die über die Fähigkeiten der Menschen hinausgingen. Aus diesem Grund werden sie in der irischen Mythologie manchmal als gottähnliche Wesen und nicht als Menschen bezeichnet.

Darüber hinaus behaupten einige Quellen, dass die eigentliche Bedeutung des Namens „der Stamm der Danu“ ist. Danu war eine Göttin, die im alten Irland existierte; manche Menschen bezeichneten sie auch als Mutter.

Die Göttin Danu
Die Göttin Danu war ein Symbol für Magie, Poesie, Handwerkskunst, Weisheit und Musik. Die Tuatha Dé Danann waren also in all diesen Bereichen gut, weil sie sie beeinflusst hat. Sie förderte auch ihr Volk, indem sie es von Schwäche zu Stärke führte. Sie setzte ihre Magie und Weisheit ein, um ihr Volk positiv zu beeinflussen.

Danu hatte alle Züge einer liebevollen und fürsorglichen Mutter, die sich immer wieder um ihre Kinder kümmert. Andererseits haben einige Geschichten auch noch eine zweite Seite der Göttin Danu offenbart, nämlich dass sie eine Kriegerin war. Sie war also die perfekte Kombination aus einer Kriegerin und einer fürsorglichen, mitfühlenden Mutter, die niemals aufgeben oder kapitulieren würde.

Der Gott Dagda
Die wörtliche Bedeutung des Dagda ist „guter Gott“. Er war einer der wichtigsten Götter in den keltischen Legenden. Da die alten Iren die Göttin Danu als Mutter ansahen, betrachteten sie Dagda als Vater. Andererseits heißt es in den Legenden, dass die Göttin Danu die Mutter des Gottes Dagda war. Es macht mehr Sinn, sie als Mann und Frau zu betrachten. Die Legenden besagen, dass sie es waren, die die Tuatha Dé Danann gegründet haben.

Er war einst ein Anführer der Tuatha Dé Danann, wahrscheinlich der zweite. Dagda regierte Irland gleich nach Nuada, dem ersten Anführer der Rasse. Seine Attribute waren der „magische Kessel“, die „magische Harfe“ und die „magische Keule“. Mit seiner Keule vermochte Dagda sowohl seine Feinde niederzustrecken als auch neues Leben zu schenken.

Nuada mit dem Silbernen Arm
Wie bereits früher erklärt, war Nuada schon der König derTuatha Dé Danann, bevor sie in Irland ankamen. Er trug das Lichtschwertes, das ihn unbesiegbar machte. Im Kampf um die Vorherrschaft über die Insel verlor Nuada seinen linken Arm (es war nicht der rechte, wie die Legenden berichten), und fünfzig Soldaten trugen ihn auf Dagdas Befehl aus dem Feld.

Sein Arzt Dian-Cecht (Brigits Mann) jedoch ersetzte die verlorene Gliedmaße durch einen komplett beweglichen künstlichen „Arm aus Silber“. Später sorgte Dian-Cecht’s Sohn Miach, ebenfalls Arzt, dafür, dass die Haut auf dem künstlichen Arm nachwuchs. So erlangte Nuada seine körperliche Unversehrtheit und damit auch die Königswürde wieder.

Brigit
Brigit war die Tochter von Dagda, dem Vater-Gott, und Danu, der Mutter-Göttin. Brigit war die Göttin des Feuers; ihr Name bedeutet „die Glorreiche“. In der alten irischen Zeit besaß sie jedoch noch einen anderen Namen, nämlich Breo-Saighead. Letzteres bedeutet die feurige Macht.
Legenden besagen, dass ihr Kopf bei ihrer Geburt Flammen ausstieß, um zu beweisen, dass sie die Sonne beherrschte. Einige behaupten, dass sie eine große Einheit mit dem Universum teilte, da sie die erstaunliche Kraft der Sonne besaß. Da sie die Göttin der Sonne oder des Feuers ist, wird sie in modernen Darstellungen meist mit Feuerstrahlen dargestellt. Diese Strahlen entspringen in der Regel aus ihrem Haar, als hätte sie feuriges, glühendes Haar.

Wer waren diese Gottheiten wirklich
Die Tuatha Dé Danann sahen in den Solaren Meister ihre spirituellen Führer, die die Legenden aufgrund ihrer großen Fähigkeiten und ihres enormen Wissens zu Gottheiten erhoben.

Wie bereits erwähnt handelt es sich bei Nuada um Thoth, den Atlanter, Dagda ist unter dem heutigen Namen Agastyar bekannt. Er und Danu zeugten eine Tochter, die heute den Namen Nil Amma Tara trägt. Doch dieses Ereignis spielte sich bereits in Ägypten ab, kurz nachdem Thoth, die Herrin des Lichts bei den Herrn von Arulu fand (Smaragdtafeln – Tafel X). Durch ihre Befreiung konnte sie wieder inkarnieren, was ihr Danu und Agastyar ermöglichten.

Heute gehört Danu zum grünen Zweig der Solaren Linie und lebt auf einer geheimen Insel nahe der Arktis. Agastyar gehört zum goldenen Zweig, während Nil Amma Tara und Nuada/ Pitamah dem weißen Zweig zuzuordnen sind.

Die Meister der Solaren Linie stammen aus verschiedenen Zeiten, aber unter ihnen gibt es auch mindestens einen Meister der Elfen (goldener Zweig), einen Meister der Zwerge (violetter Zweig), einen der Riesen (rosa Zweig) und einen der Trolle (grüner Zweig) – sie alle haben sich während der Recherchen gezeigt.

Eines Tages werden auch sie und ihre Völker wieder ihren rechtmäßigen Platz auf der Erde einnehmen.

Wir danken den Solaren Meistern und den Tuatha Dé Danann für ihre wertvollen Hinweise, die uns tief in die Vergangenheit blicken ließen.

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