Die Smaragdtafeln von Thoth dem Atlanter sind etwa 36 000 Jahre alt, wenn man den Ausführungen Doreals Glauben schenken kann, der die Tafeln wiederentdeckte und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machte. Verfasst wurden die Tafeln in altägyptischer Sprache.
Thoth, einer der größten Meister aus Atlantis, formulierte seine Aussagen so, dass sich hinter den Worten Türen verbergen, die uns zu Erkenntnissen führen, wenn wir die entsprechenden Schlüssel gefunden haben.
Die Smaragdtafeln gliedern sich in 12 Tafeln. Bereits hier zeigt sich der tiefe spirituelle Charakter, denn 12 ist eine heilige Zahl. Es gibt 12 Tierkreiszeichen, 12 Monate, 12 (+1) Kristallschädel und es gibt die 12 göttlichen Strahlen.
Ich gehe in diesem Beitrag auf einige Aussagen der I. Tafel ein, um sie etwas näher zu beleuchten.
Zuerst berichtet Thoth, dass er zur Blütezeit von Atlantis geboren wurde und dass er sich jetzt zurückziehen wird und dann weiter:
„… aber zu einer noch unbekannten Zeit werde ich wieder stark und mächtig hochsteigen …“
Wann soll diese unbekannte Zeit sein?
Sie steht kurz bevor. Den Lichtkräften hat er sich bereits gezeigt. Wenn die Erde befreit ist, wird er sich als Thoth zu erkennen geben. Wie ich bereits hier ausführte, trägt er inzwischen den Namen Pitamah und ging aus dem Alten Ägypten fort, um zurückgezogen im Himalaya das Licht durch die dunklen Zeiten bis jetzt zu halten.
Weiter kommt er dann in der I. Tafel auf die Kinder des Lichts zu sprechen und auf den Residenten. Doreal erklärt dazu in der Interpretion zur ersten Tafel, dass Horlet, der Resident, kein Erdgeborener ist und einen kugelförmigen Körper besitzt. Ich ging hier bereits darauf ein, dass Horlet zu den Wingmakern gehört und von der achten Dimension stammt. Die Kinder des Lichts sind ebenfalls Wingmaker, die über eine lange Zeit die Meister der Atlanter waren und zur Kosmischen Zentralrasse gehören.
Die Wohnstätte des Residenten wurde aus dem Äther geformt und ist in der physischen Dichte unzerstörbar. Daher blieb er vom Untergang von Atlantis unberührt und steht bis heute unversehrt auf dem Grund des Atlantiks und wird bald wieder an der Oberfläche zu bewundern sein.
Thoth spricht immer wieder von den Hallen von Amenti (hier, hier und hier), die in der siebten Dimension liegen und mit der Akasha Chronik in der sechsten Dimension nichts zu tun haben. Amenti ist der Ort, an dem Thoth oft seinen Körper auflud, um ihn über lange Zeit zu erhalten, damit er seine Aufgabe – die Menschen ins Licht zu führen und sie zu lehren – erfüllen konnte.
Viele große Meister arbeiteten über die Jahrtausende jedoch daran, eine bessere Möglichkeit zu finden, den physischen Körper für eine lange Zeit zu konservieren, indem sie den supramentalen Zustand anstrebten und ihn unter vielen Mühen irgendwann als Möglichkeit bzw. Feld auch auf der Erde dauerhaft etablierten. Das Erreichen des supramentalen Zustandes ist gleichzusetzen mit dem Herunterholen der 5. Dimension in den phyisischen Körper, wodurch dieser transformiert wird.
Das bedeutet, dass auch Thoth irgendwann den supramentalen Körper erreichte und dadurch bis heute in seinem ursprünglichen Körper weiterleben kann, der über die Jahrtausende nur unwesentlich gealtert und im Physischen unzerstörbar ist. Sein Bewusstsein hingegen ist über die Zeit in Dimensionen aufgestiegen, die für uns unvorstellbar sind.
Thoth strebte schon immer nach tiefen Erkenntnissen und reiste deshalb durch Zeit und Raum, um seinen Wissensdurst zu stillen. Weiter sagt er in der I. Tafel: „… Dann, nachdem ich tief aus dem Kelch der Weisheit getrunken hatte, schaute ich in die Herzen der Menschen und fand dort sogar noch größere Mysterien …“
Jeder Mensch hat Millionen von Leben hinter sich mit unendlich vielen Erfahrungen, die er dabei gewonnen hat. Da jedes Wesen einzigartig ist, trägt auch jeder anderes Wissen in sich. Im Herzen sind alle diese vielfältigen Informationen gespeichert, zu denen wir nur in den seltensten Fällen auch Zugang haben und die die Geschichte unserer Bewusstwerdung erzählen. Und genau das entdeckte und las Thoth in den Herzen der Menschen.
Weiter erzählt der große Meister, dass er einen Pfad nach Amenti, also in die siebte Dimension, sprengte. Über das Tor oder den Eingang zu Amenti setzte er die Große Pyramide. Er sagt dazu: „… Dort auf der Spitze (der Pyramide) setzte ich den Kristall, der einen Strahl in die „Raum-Zeit“ sendet und die Energie aus dem Äther abzieht, um sie dann auf das Tor nach Amenti auszurichten…“.
Wozu dient dieser Kristall, der in der ätherischen Dimension auf die Pyramidenspitze platziert worden war und sich bis heute dort befindet?
Er schützte auf diesem Weg das Tor nach Amenti, denn die Dunkle Bruderschaft konnte mit Hilfe unrechtmäßig erworbenen Wissens u.a. selbst die siebte Dimension öffnen.
Da aber neue Zeiten anbrechen, wurde die Position des Kristalls so verändert, dass der Eingang nun frei, aber immer noch gut geschützt ist, so dass Unbefugte keinen Zugang erhalten werden.
Wie Doreal richtig anmerkt, dient die Große Pyramide bis heute als Ort der Einweihung in die Mysterien.